Was bei Mädchen oftmals der Kaufmannsladen ist, mit dem sie ihre Fantasien ausleben können, kann für Jungs die Kinderwerkbank sein. Dies meistens allerdings auch nur, wenn auch der Vater handwerklich geschickt ist und das Kind auch entweder interessiert bei kleineren Arbeiten mithilft, oder dabei zusieht. Eine richtige Kinderwerkbank gibt es bereits ab einem Alter von ca. 4 Jahren und kann entweder aus Kunststoff, oder aus Holz angefertigt worden sein. Da Holz in der heutigen Zeit wieder sehr in ist, wählen die Eltern auch gerne die Holz-Kinderwerkbank. Denn damit ist ausgeschlossen, dass das Kind mit einer Chemiebombe spielt. Und auch auf einer Werkbank wird eher mit natürlichen Materialien gearbeitet, als ein Gebilde aus Kunststoff bearbeitet. So verfügt die Kinderwerkbank über einen Schraubstock aus Holz und eine massive Arbeitsplatte, wo die ersten Bastelarbeiten problemlos durchgeführt werden können. Da kann gesägt und gehämmert werden, was das Zeug hält. Bei der Wahl der Werkzeuge sollte die Eltern jedoch darauf achten, dass nicht allzu gefährliche Werkzeuge dabei sind, an denen sich die Kinder ernsthaft verletzen könnten.
Für Kinder ab einem Alter von ca. 7 Jahren gibt es dann eine noch massivere Ausführung mit einer vollen Abdeckplatte nach hinten und diversen Haken und Fächern, in und an dem das Werkzeug befestigt werden kann. Da kann geschraubt oder gesägt und geklebt werden, ohne einen Tisch aus der Haushaltseinrichtung zu beleidigen. Kinder basteln an sich gerne und arbeiten auch gerne mit Werkzeug. Und irgendwann einmal, in der Schule, wird zumindest das Arbeiten mit einer Laubsäge mit zum Bastelunterricht gehören. Einige der Kinder werden damit schon einen kleinen Vorsprung haben.