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Werkzeugkoffer Kinder

 Werkzeugkoffer Kinder

Soll es lediglich Spielzeug sein? Oder „richtiges“ Werkzeug?
Entscheidend dafür ist das Alter des jungen Heimwerkers.
Bei der Wahl des richtigen Werkzeugkoffers sollten bei allen Altersklassen immer folgende Dinge beachtet werden:

Werkzeugkoffer für kleine Heimwerker (ab 3 Jahren)

Die Kleinen wollen die Welt der Großen entdecken und verstehen. Das funktioniert am besten spielerisch. Sie versuchen alles was ihnen imponiert und sie fasziniert nachzuahmen. Nun kann man schlecht ein Kleinkind einen Traktor oder Kran fahren lassen. Umgang und Funktion lassen sich aber gut an maßstäblich stark verkleinerten Modellen erlernen.

Bei Werkzeugen verhält es sich umgekehrt. Hier sind z.B. Schrauben und Muttern überdimensioniert. So schaffen es auch die ungeübten kleinen Hände erfolgreich zwei Dinge miteinander zu verbinden. Dies schult die Motorik und das anschließende Erfolgserlebnis sorgt dafür, dass es nicht langweilig wird.

Idealerweise sollten Schraubendreher bzw. -schlüssel und die dazu passende Schraube / Mutter gleichfarbig sein. Diese Anzeigefunktion hilft dem logischen Denkvermögen sich weiter zu entwickeln.
Neben dem Werkzeug sind auch vom Fußtritt, Helm oder sogar komplette Werkbänke in dieser Altersgruppe sehr beliebt. Die batteriebetrieben Akkuschrauber machen erst einmal mit einem authentischen Klangbild auf sich aufmerksam. Dieses Interesse flacht aber meist schnell ab, da diese meist keine „echte“ Funktion bieten.

Generell gilt es darauf zu achten:

 

1. Eine gute Verarbeitung. Scharfe Kanten und spitze Ecken sind Tabu. Gerade bei den billigen Sets aus Kunststoff (schon ab € 10,00 – 20,00) ist das leider häufig der Fall. Bei den preislich vergleichbaren Holzausführungen blättert oft die Lackierung ab.

2. Die kindgerechte Handhabung. Alles muss griffig und gut beherrschbar sein. Schrauben etc. dürfen nicht zu klein sein. Sie überfordern sonst schnell die motorischen Fähigkeiten, die ja erst erlernt werden sollen. Außer dem bergen sie die Gefahr des Verschluckens!
3. Hohe Funktionalität ist ein wichtiger Punkt. Nichts ist frustrierender für den kleinen Lehrling, als Teile die nicht perfekt und leichtgängig ineinander passen.
4. Material und Nachhaltigkeit. Eine robuste Ausführung aus gesundheitlich unbedenklich behandeltem Holz wäre natürlich optimal. Leider gibt es sie meist nur hochpreisiger. Die günstigeren Varianten neigen aber zum schnellen Verschleiß oder zerbrechen sogar. Hier stellen dann hervorstehende Holzsplitter ein Verletzungsrisiko dar. Ausführungen aus Kunststoff können gesundheitsschädliche Dämpfe abgeben. Nach häufigerem Werkzeuggebrauch greift es nicht mehr richtig. Man rutscht schnell ab und kann sich dabei leicht an Kanten, die ebenfalls durch Abnutzung entstehen, verletzen.

 

Beachtet man diese einfachen Dinge wird man viel Freude daran haben, den kleinen Bastlern bei der Arbeit zuzuschauen.

 

(Echter) Werkzeugkoffer für den Fortgeschrittenen (ab ca. 6 Jahren)

Im Werkunterricht in der Schule wird der kleine Bastler schnell auch „richtige“ Sachen selbst bauen. Das rein spielerisch Erlernte kann jetzt Früchte tragen. Stolz verschenkt man Dinge, die man mit „echtem“ Werkzeug selbst hergestellt hat. Das Werkzeug sollte jetzt nur noch von der Größe her angepasst sein, alles muss „echt“ funktionieren und stabil sein. Mit stumpfen Küchenmessern verletzt man sich schneller, so ist es auch mit Werkzeugen.
Kann ich keinen sauberen Sägeschnitt ansetzen und durchführen, rutsche ich schnell ab und verletze mich mit dem stumpfen Sägeblatt. Man sollte natürlich -verantwortungsvoll- nur das altersgerechte Werkzeug in die Hand geben. Für elektrische Sägen etc. ist es noch zu früh, aber jetzt ist die Zeit gekommen etwas mit eigener Hand, nach eigenen Ideen anzufertigen. Zum Einstieg in die Heimwerkerzunft eignen sich hervorragend Laubsägewerkzeugkoffer. Sie sind nicht billig (ab ca. € 100) aber bieten echtes Werkzeug für echte Erfolgserlebnisse.

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